In einem englischen Restaurant hörte ich neulich, wie ein Gast bestellte: «Waiter, can I become a beafsteak?» Ich gebe zu, dieser Witz über den Mann, der ein Beefsteak «werden» möchte, ist ein wenig verstaubt.
Umso aktueller aber sind einige Fehler, die viele Kolleginnen und Kollegen auch heute immer wieder gern in englischen Telefonaten machen. Fehler, die sich – wenn man sie kennt – leicht umgehen lassen.
Daher unser Tipp: Lesen Sie heute, wie Sie die 7 peinlichsten Englisch-Fehler vermeiden, und telefonieren Sie ab sofort souverän und wortgewandt in jeder englischsprachigen Lage.
Die meisten melden sich am Telefon einfach mit ihrem Nachnamen. Verbindlicher und vor allem höflicher wirken Sie für internationale Anrufer, wenn Sie Ihren Gesprächspartner mit einem vollständigen Satz begrüßen.
Zum Beispiel: «Hello, my name is Inge Müller.»
Vor allem Briten legen sehr viel Wert auf Gesprächskultur und schätzen aktives Zuhören. Ein häufiger Fehler ist es deshalb, den Gesprächspartner am anderen Hörer zu unterbrechen. Zeigen Sie stattdessen unbedingt, dass Sie zuhören, indem Sie Ihr Interesse signalisieren. Das gelingt Ihnen am besten, indem Sie gelegentlich ein really oder that´s correct einstreuen.
Im Englischen gibt es kein «Du». Das you verleitet viele Deutsche schnell dazu, den Gesprächspartner mit Vornamen anzureden. Beachten Sie trotzdem die Hierarchien und sprechen Sie Ihr Gegenüber auch dann mit Mr. oder Mrs. plus Nachnamen an, wenn er oder sie sich nur mit Vornamen meldet.
Auf einen Dank antworten viele schlicht aber falsch mit please. Diesen peinlichen Fehler umgehen Sie, indem Sie korrekt mit It's my pleasure oder You're welcome antworten.
Abstrakte Mengenangaben werden im Englischen anders behandelt, als hierzulande. Achten Sie deshalb unbedingt darauf, dass Sie die nicht zählbaren Begriffe
information («Informationen»),
experience («Erfahrungen»),
advice («Ratschläge») oder
work («Arbeit»)
immer in der Einzahl verwenden.
Auch die Artikel werden bei Mengenangaben meist falsch verwendet. Sagen Sie deshalb nie I will give you an information, sondern: I will give you some information.
Engländer sind sehr höfliche Gesprächspartner und erwarten gute Manieren auch von ihrem Gegenüber. Sehr unhöflich kommen die Wörter you must an. Formulieren Sie Ihre Bitten unbedingt «weicher», indem Sie would you oder could you verwenden.
Erfolgreiche Delegation von Aufgaben: «Machen Sie doch nicht alles selber, delegieren Sie mehr!» – diesen Rat hat schon so mancher gestresste Manager bekommen. Doch finden Sie nicht auch: Arbeiten abzugeben ist alles andere als einfach. Denn einerseits müssen Sie bereit sein, Aufgaben weiterzugeben, andererseits brauchen Sie natürlich jemanden, der diese Aufgabe zu Ihrer Zufriedenheit erledigen kann.
Selbst-Vertrauen stärken und Selbst-Bewusstsein gewinnen: Menschen, die im Einklang mit Ihrem persönlichen Rhythmus leben, vermitteln eine innere Ruhe, Gelassenheit und Selbst-Vertrauen. Sie sind ein Fels in der Brandung. Trotz Hektik und Unruhe in ihrem Umfeld, bewahren sie einen klaren Kopf und stehen mit beiden Füssen fest auf dem Boden. Sie treffen kluge Entscheidungen und ihr Charisma zieht andere an. Ihre Ausstrahlung wirkt sich auf ihr Umfeld aus. Deshalb sind diese Menschen geborene Führer.
Tipps um Ihren Stress abzubauen: Sie kennen bestimmt das Gefühl, keinen Anfang und kein Ende in der Flut der zu erledigenden Dinge zu sehen.
Diese Überforderung entsteht durch so genannte Stressoren, die bei jedem Menschen individuell unterschiedlich vorhanden sind und auch unterschiedlich wirken. Allerdings überwältigt die meisten Führungskräfte dann der Stress, wenn aufgrund ungünstiger Umstände einige dieser Stressoren zusammenwirken und sich so gegenseitig auch noch verstärken.