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Emotionale Intelligenz - sich selbst und andere besser wahrnehmen

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Emotionale Intelligenz ist die Fähigkeit, bewusst und richtig mit den eigenen Gefühlen umzugehen. Diese Fähigkeit ist im Privatleben genauso gefragt wie im Berufsalltag. Hier finden Sie Tipps, wie Sie souveräner mit Ihren Emotionen umgehen und welche Fehler Sie dabei unbedingt vermeiden sollten.

«Emotionale Intelligenz ist die Fähigkeit, bewusst und richtig mit den eigenen Gefühlen umzugehen.»
Diese Definition stammt vom Bestsellerautor Daniel Goleman. Befriedigende Beziehungen zu anderen Menschen sind danach nur möglich, wenn Sie Ihre und deren Emotionen, wahrnehmen, analysieren, kontrollieren und zielgerichtet einsetzen.

Das Wichtigste im Überblick

  • Es geht nicht darum, Regeln einzuhalten, sondern darum, mit sich und anderen Menschen situationsgerecht und angemessen umzugehen.
  • Emotional intelligente Menschen haben eine gute Selbstwahrnehmung und stehen im Kontakt mit ihren Emotionen. Sie beherrschen diese und wissen, wie sie sie zu ihrem Vorteil einsetzen.
  • Die grössten emotionalen Fehler: Gefühle nicht wahrnehmen, sich von ihnen treiben lassen, Gefühle nicht aktiv beeinflussen.
  • Trainieren Sie Ihre Gefühlswahrnehmung schon beim morgendlichen Aufwachen und den ganzen Tag über. Fragen Sie sich jeweils: Was fühle ich gerade?
  • Analysieren Sie die Ursachen für Ihre negativen Emotionen und überlegen Sie sich Strategien, wie Sie sie jeweils in den Griff bekommen.

Die drei grössten emotionalen Fehler und wie Sie sie vermeiden

Menschen mit niedriger emotionaler Intelligenz sind nicht im Kontakt mit ihren Bedürfnissen und Gefühlen. Sie kommen sich im wahrsten Sinne nicht selbst auf die Schliche, sind so oft Sklaven ihrer Stimmungen und reagieren dementsprechend falsch, wenn eine Situation Fingerspitzengefühl erfordert. Diese drei Fehler sollten Sie vermeiden:

Fehler 1:

Sie verdrängen Gefühle und Bedürfnisse oder nehmen sie nicht wichtig. Viele Menschen sind sich ihrer eigenen Emotionen nicht bewusst, andere ignorieren sie. Auch Sie kennen sicher jemanden, der immer und überall Verständnis für andere Leute hat, nur nicht für sich selbst. Diese Menschen realisieren nicht bewusst, dass sie wütend oder ängstlich sind und können so auch nichts unternehmen, um ihre Stimmung zu ändern.

So vermeiden Sie diesen Fehler:

  • Kommen Sie wieder in Kontakt mit Ihrem eigenen Ich. Machen Sie sich Gedanken über sich und Ihre Geschichte. Warum sind Sie so, wie Sie sind? Welche Rollen erfüllen Sie, wie fühlen Sie sich darin? Was wollen Sie eigentlich fühlen? Welche Stärken und Schwächen haben Sie? Durch welche Emotionen wird Ihr Handeln und Denken gesteuert?
  • Trainieren Sie Ihre Gefühlswahrnehmung im Alltag: Wenn Sie morgens aufwachen, spüren Sie den Empfindungen nach, die Sie bewegen. Tun Sie das über den Tag verteilt immer wieder und benennen Sie konkret, was Sie spüren: Angst, Freude, Traurigkeit, Hektik usw. So entwickeln Sie ein Feeling für Ihre Emotionen und behalten mit etwas Übung auch in schwierigen Situationen Kontakt zu ihnen. Fragen Sie sich «Was fühle ich gerade? Was löst das Gefühl in mir aus?»

Fehler 2:

Sie leben Gefühle unbeherrscht aus. Auch wenn sich jemand seiner Empfindungen bewusst ist, kann er immer noch den Fehler machen, sie nicht angemessen zu handhaben. Besonders kreative und begeisterungsfähige Menschen haben oft das Problem, sich nicht im Griff zu haben und von den Emotionen überwältigt zu werden. Gefühle zu zeigen ist wichtig, allerdings muss das Mass stimmen. Wer sie nicht beherrscht, lässt sich von ihnen beherrschen. Das führt zu unkontrollierten Handlungen, wie zum Beispiel Wut- oder Tränenausbrüchen in Momenten, wo sie nicht angebracht sind. Wenn Emotionen ungehindert ausgelebt werden, schaukeln sie sich weiter hoch und richten bei sich selbst oder anderen Schaden an.

So vermeiden Sie diesen Fehler:

  • Wenn Sie sich bewusst sind, von welchen Gefühlen Sie gesteuert werden, haben Sie schon den ersten Schritt getan.
  • Notieren Sie die Emotionen, die Sie in den Griff bekommen wollen und wann diese auftreten.
  • Versuchen Sie in Zukunft, sich diesen emotional besonders negativen Situationen bewusst zu stellen. Wenn Sie merken, dass ein Gefühl hochkommt, lassen Sie es nicht eskalieren.

Fehler 3:

Sie setzen Ihre Gefühle nicht gezielt in positive Aktion um. Emotionen sind Handlungsverstärker. Wenn Sie sich von ihnen nur treiben lassen und sie nicht einsetzen, um Ihre Ziele zu erreichen, verschenken Sie wertvolle Energie.

So vermeiden Sie diesen Fehler:

  • Analysieren Sie Ihre starken Gefühle, negative wie positive, und überlegen Sie, wie Sie mit ihnen umgehen wollen.
  • Für die negativen Emotionen überlegen Sie sich konkrete Massnahmen, wie Sie sie in den Griff bekommen können. /li>
  • Bei den positiven Empfindungen wie Begeisterungsfähigkeit, Engagement, Optimismus, Mut und Mitgefühl planen Sie, wie Sie sie zur Erreichung Ihrer Ziele einsetzen können.

So werden Sie emotional fit

Es geht nicht darum, Emotionen wie Angst oder Sorgen abzuwürgen. Emotional intelligent ist vielmehr, wer mit den negativen Gefühlen so umgeht, dass sie ihm und seiner Umwelt nicht schaden. Dieses Grundschema hilft dabei:

1. Schritt:

Bremsen Sie den Ausbruch negativer Emotionen. Wenn Sie bemerken, dass ein negatives Gefühl von Ihnen Besitz ergreift, sollten Sie zuallererst Abstand gewinnen. Suchen Sie sich dazu die Methode aus, die für Sie persönlich am wirkungsvollsten ist. Wenn Sie die folgenden Tricks eine Weile in der täglichen Praxis eingeübt haben, gehen Sie Ihnen in Fleisch und Blut über.

  • Sagen Sie zum Beispiel in Gedanken eine selbst entworfene Formel: «Ich bleibe ruhig und gelassen», «Ich bin wieder positiv».
  • Sie können auch eine Geste einüben, die Sie bremst, zum Beispiel das Verschränken der Hände oder ein Zupfen am Ohrläppchen.
  • Erinnern Sie sich an einen glücklichen Moment in Ihrem Leben.
  • Singen Sie in Gedanken Ihr Lieblingslied.

2. Schritt:

Suchen Sie den nach Ursachen. Nachdem Sie die Situation erlebt haben, analysieren Sie in Ruhe, was passiert ist. Was haben Sie gefühlt und warum haben Sie sich in diesem Moment so gefühlt? Sind es immer dieselben Momente, in denen Sie falsch reagieren?

3. Schritt:

Überlegen Sie sich weitere Strategien für die Gefühle, die Sie persönlich in Zukunft in den Griff bekommen möchten.


Quelle: GWI E-letter
http:// www.sekretaerinnen-service.de




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Sie kennen bestimmt das Gefühl, keinen Anfang und kein Ende in der Flut der zu erledigenden Dinge zu sehen. Diese Überforderung entsteht durch so genannte Stressoren, die bei jedem Menschen individuell unterschiedlich vorhanden sind und auch unterschiedlich wirken. Allerdings überwältigt die meisten Führungskräfte dann der Stress, wenn aufgrund ungünstiger Umstände einige dieser Stressoren zusammenwirken und sich so gegenseitig auch noch verstärken.

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